Die vierte Wand:
Die vierte Wand ist die unsichtbare „Frontwand“ einer Szene.
Stell dir eine Bühne wie einen Raum mit drei echten Wänden vor (links, rechts, hinten). Die Seite zum Publikum hin ist offen. Damit die Figuren so tun können, als wären sie allein, denkt man sich dort eine vierte, unsichtbare Wand. Solange sie steht, leben die Figuren „in ihrer Welt“ und ignorieren Publikum, Kamera oder Leser:in.
Die vierte Wand durchbrechen heißt: Eine Figur merkt (oder tut so), dass sie in einem Stück/Film/Buch ist, und spricht das Publikum direkt an oder kommentiert die Erzählkonstruktion.
Hier geht es zu meinen vielen Rissen in der Wand:
01 Der Besuch der alten Dame (Vidal & Monique) – Humorvoller Einstieg (Lasst das Vidal nicht hören)
02 Der Junge im Mädchenviertel (Patrick) – Hintergrundwissen/Weltbau
03 Die Revolte der Protagonistin (Monique) – Konflikt & Tiefe